A3: Neue Leitlinien für Jugendpastoral im Erzbistum München und Freising
| Antragsteller*in: | BDKJ DVo |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(02.10.2025) |
| Antragsteller*in: | BDKJ DVo |
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| Status: | Modifiziert |
| Antragshistorie: | Version 1(02.10.2025) Version 1 |
Die BDKJ Diözesanversammlung stimmt den neuen Leitlinien im Erzbistum München
und Freising zu und beschließt deren Verbindlichkeit für die Arbeit des BDKJ
München und Freising.
Die BDKJ Diözesanversammlung stimmt den neuen Leitlinien im Erzbistum München und Freising mit folgender Änderung zu und beschließt deren Verbindlichkeit für die Arbeit des BDKJ München und Freising.
Die Änderung der Leitlinien im Erzbistum München und Freising umfasst den Satz "Dabei sind die Antwortmöglichkeiten vielfältig und umfassen die Feier und Gestaltung einer jugendgemäßen Eucharistiefeier genauso, wie das Lesen in der Bibel, das explizite Leben aus dem Glauben oder das Erkunden persönlicher spiritueller Momente." (S. 32 der Leitlinien)
Der oben genannte Satz soll in folgende Form angepasst werden:
Dabei sind die Antwortmöglichkeiten vielfältig und umfassen die Feier und Gestaltung
einer jugendgemäßen Liturgie genauso, wie das Lesen in der Bibel, das explizite Leben aus dem Glauben oder das Erkunden persönlicher spiritueller Momente.
Außerdem soll der Satz um folgenden Satz ergänzt werden:
Verbindliche Grundlagen der jugendgemäßen Liturgie bietet das Materialienheft 156 unter folgendem Link: Materialienheft-156_web.pdf (https://www.eja-muenchen.de/fileadmin/1_eja/C_Footer_SERVICE/Downloads_und_Bestellungen/Materialienhefte/MAT156-Liturgie/Materialienheft-156_web.pdf)
• die Inhalte der Leitlinien aktiv in die eigene strategische Arbeit
einzubeziehen und sie als Grundlage für
jugendverbandliches Handeln zu nutzen,
• auf die Umsetzung und Anwendung der Leitlinien in Jugend- und Kreisverbänden
hinzuwirken,
• die Leitlinien gegenüber der Bistumsleitung, der Öffentlichkeit und
Kooperationspartner:innen als verbindliche
Grundlage des eigenen Handelns zu vertreten.
• die Leitlinien gegenüber der Bistumsleitung, der Öffentlichkeit und Kooperationspartner:innen als verbindliche
Grundlage des eigenen Handelns zu vertreten.
Der BDKJ-Diözesanvorstand wird darüber hinaus beauftragt,
die in den Leitlinien behandelten Themen mit besonderem Nachdruck weiter zu verfolgen und insbesondere jene bisher als „Empfehlungen“ formulierten Punkte verbindlich zu verankern, die die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Jugendarbeit betreffen.
Dazu zählen insbesondere Fragen der finanziellen Verantwortung (z.B. Pfarrbeitrag und Übernahme von Fortbildungskosten).
Diese Themen sollen durch den Diözesanvorstand in die zuständigen Gremien, insbesondere die Kirchliche Stiftungsaufsichtsbehörde, eingebracht werden,
mit dem Ziel, dass entsprechende Vorgaben an Kirchenverwaltungen ergehen können.
Ziel ist es, zu verhindern, dass finanzielle Belastungen auf Jugendliche und Jugendgruppen vor Ort zurückfallen,
und die finanzielle und organisatorische Planbarkeit der Jugendverbände langfristig zu sichern.
• sich mit den neuen Leitlinien zur Jugendpastoral auseinanderzusetzen,
• mit Unterstützung des Diözesanvorstands auf die Zustimmung ihres jeweiligen
Verbandes zu den Leitlinien
hinzuwirken
In einem breit angelegten, zweijährigen Erarbeitungsprozess wurden neue Grundlagen und Leitlinien zur Jugendpastoral im Erzbistum München und Freising entwickelt. Ziel war es, den veränderten Lebenswirklichkeiten junger Menschen gerecht zu werden und gleichzeitig einen gemeinsamen Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung kirchlicher Angebote für junge Menschen zu schaffen.
Der BDKJ München und Freising war über den Diözesanvorstand in diesen Prozess aktiv eingebunden und hat seine Perspektiven als Sprachrohr der Jugendverbandsarbeit eingebracht. Viele Inhalte der Grundlagen und Leitlinien spiegeln zentrale Anliegen der Jugendverbände wider – etwa Partizipation, Lebensweltorientierung, Vielfalt und Glaubensbildung auf Augenhöhe.
Durch die formale Zustimmung zu den Leitlinien und deren Verbindlichkeit für die eigene Arbeit positioniert sich der BDKJ München und Freising sichtbar als Teil einer gemeinsamen jugendpastoralen Strategie in der Erzdiözese. Er übernimmt Verantwortung für die Weiterentwicklung der Jugendpastoral und stärkt seine Rolle als anerkannter und verlässlicher Partner.